Innerhalb des Varietätenspektrums des Deutschen im 18. Jahrhundert wird in der vorliegenden Studie dessen Gebrauch als Fachsprache der Medizin fokussiert, und zwar anhand zweier Lehrtexte, die von wichtigen Figuren der deutschen medizinischen Aufklärung geschrieben wurden: Christoph Wilhelm Hufeland und Johann Theodor Eller. Die Analyse fokussiert auf folgende Schwerpunkte: • Strukturelle Aspekte in Bezug auf die Textualität: Welche Themenentfaltung erscheint als dominant in den beiden Texten und wie werden die Themen in den einzelnen Kapiteln behandelt? Sind wiederkehrende Strukturen zu erkennen, die womöglich auf eine textsortenspezifische Tradition hindeuten könnten? • Fachsprachliche Aspekte: Welche fachsprachlichen Postulate (vgl. Baumann 1998; Fijas 1998; Oskaar 1998; Roelcke 2010) sind zu erkennen? Gibt es metakommunikative Elemente, die auf einen bewussten Umgang mit ihnen hindeuten? • Verhältnis zwischen Deutsch und Latein: Wie werden die lateinischen Termini behandelt, werden sie übersetzt oder erklärt? Zeigen die Autoren ein wissenschaftliches Interesse, das Deutsche als Wissenschaftssprache zu fördern?
Medizinische Lehrtexte im 18. Jahrhundert: Umriss einer Textsortenklasse anhand zweier Beispiele / Zurolo, Alessandra. - 71:(2022), pp. 279-301.
Medizinische Lehrtexte im 18. Jahrhundert: Umriss einer Textsortenklasse anhand zweier Beispiele.
Alessandra Zurolo
2022
Abstract
Innerhalb des Varietätenspektrums des Deutschen im 18. Jahrhundert wird in der vorliegenden Studie dessen Gebrauch als Fachsprache der Medizin fokussiert, und zwar anhand zweier Lehrtexte, die von wichtigen Figuren der deutschen medizinischen Aufklärung geschrieben wurden: Christoph Wilhelm Hufeland und Johann Theodor Eller. Die Analyse fokussiert auf folgende Schwerpunkte: • Strukturelle Aspekte in Bezug auf die Textualität: Welche Themenentfaltung erscheint als dominant in den beiden Texten und wie werden die Themen in den einzelnen Kapiteln behandelt? Sind wiederkehrende Strukturen zu erkennen, die womöglich auf eine textsortenspezifische Tradition hindeuten könnten? • Fachsprachliche Aspekte: Welche fachsprachlichen Postulate (vgl. Baumann 1998; Fijas 1998; Oskaar 1998; Roelcke 2010) sind zu erkennen? Gibt es metakommunikative Elemente, die auf einen bewussten Umgang mit ihnen hindeuten? • Verhältnis zwischen Deutsch und Latein: Wie werden die lateinischen Termini behandelt, werden sie übersetzt oder erklärt? Zeigen die Autoren ein wissenschaftliches Interesse, das Deutsche als Wissenschaftssprache zu fördern?| File | Dimensione | Formato | |
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