Die vorliegende Arbeit fokussiert sich auf die sprachlich konstruierte Darstellung der Klimakrise als eine der komplexesten Herausforderungen der globalisierten Welt. Obwohl sich Klimawandel in einer Reihe von extremen Ereignissen manifestiert, die die öffentliche Meinung immer wieder erschüttern, ist sie aufgrund ihrer naturwissenschaftlichen Grundlage besonders abstrakt. Die vorliegende explorative Studie skizziert seine metaphorische(n) Darstellung(en) in der (deutschsprachigen) Presse als Klimakrise durch Metaphern, die sich als wichtige Grundlage zur Versprachlichung und Veranschaulichung abstrakter Konzepte, die einer breiten Öffentlichkeit dargestellt werden, erweisen. Der Ausgangspunkt der Studie ist die Feststellung, dass die wissenschaftlich geprägte Darstellung klimatischer Ereignisse aufgrund einiger funktional determinierten Eigenschaften der Popularisierung notwendigerweise zum Krisendiskurs wird. In dieser Hinsicht liefert die Studie Anhaltspunkte zur Beschreibung einer metaphorischen Sprache der Krise am Beispiel des Klimadiskurses. Die gesammelten Daten eröffnen neue wichtige Forschungsfragen und eignen sich dementsprechend als Grundlage für eine umfangreiche Untersuchung der metaphorischen Sprache der Krise schlechthin oder für eine gezielte Untersuchung der Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen der genuin wissenschaftlichen Behandlung klimatischer Probleme, wie sie typischerweise in der Forschung und Lehre auftreten, und solchen der Popularisierung „in der Presse“, die sich in dieser Studie zeigen.
Kriseln in Metaphern. Vom Klimadiskurs zur Klimakrise im Lichte konzeptioneller Metaphern / Zurolo, Alessandra. - (2025), pp. 131-157.
Kriseln in Metaphern. Vom Klimadiskurs zur Klimakrise im Lichte konzeptioneller Metaphern
Alessandra Zurolo
2025
Abstract
Die vorliegende Arbeit fokussiert sich auf die sprachlich konstruierte Darstellung der Klimakrise als eine der komplexesten Herausforderungen der globalisierten Welt. Obwohl sich Klimawandel in einer Reihe von extremen Ereignissen manifestiert, die die öffentliche Meinung immer wieder erschüttern, ist sie aufgrund ihrer naturwissenschaftlichen Grundlage besonders abstrakt. Die vorliegende explorative Studie skizziert seine metaphorische(n) Darstellung(en) in der (deutschsprachigen) Presse als Klimakrise durch Metaphern, die sich als wichtige Grundlage zur Versprachlichung und Veranschaulichung abstrakter Konzepte, die einer breiten Öffentlichkeit dargestellt werden, erweisen. Der Ausgangspunkt der Studie ist die Feststellung, dass die wissenschaftlich geprägte Darstellung klimatischer Ereignisse aufgrund einiger funktional determinierten Eigenschaften der Popularisierung notwendigerweise zum Krisendiskurs wird. In dieser Hinsicht liefert die Studie Anhaltspunkte zur Beschreibung einer metaphorischen Sprache der Krise am Beispiel des Klimadiskurses. Die gesammelten Daten eröffnen neue wichtige Forschungsfragen und eignen sich dementsprechend als Grundlage für eine umfangreiche Untersuchung der metaphorischen Sprache der Krise schlechthin oder für eine gezielte Untersuchung der Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen der genuin wissenschaftlichen Behandlung klimatischer Probleme, wie sie typischerweise in der Forschung und Lehre auftreten, und solchen der Popularisierung „in der Presse“, die sich in dieser Studie zeigen.| File | Dimensione | Formato | |
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